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Ausweitung des Handyverbots am Steuer | Die MPU Berater - MPU Vorbereitung und MPU Beratung

Ausweitung des Handyverbots am Steuer

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Ausweitung des Handyverbots am Steuer

Das Verbot zur Benutzung elektronischer Geräte am Steuer wird erweitert. Neben Mobiltelefonen sollen nun auch Tablets und E-Book-Reader explizit verboten werden. Auch das Verbot der Handynutzung am Steuer soll erweitert und härter bestraft werden. E-Mails oder SMS schreiben soll in Zukunft ebenso verboten sein wie das Surfen im Internet.

Der §23 der Straßenverkehrsordnung (StVO) soll endlich an die technischen Weiterentwicklungen der Unterhaltungselektronik und IT angepasst werden. Die Formulierung soll technikoffen geregelt werden, so dass alle zukünftigen Entwicklungen auf dem Markt ebenfalls erfasst werden. Nach wie vor sind die Sprachsteuerung, Vorlesefunktionen und Head-Up-Displays für Fahrzeug- oder Verkehrszeichen-Informationen weiterhin erlaubt.

 

Ablenkung durch Handys eine der häufigsten Unfallursachen

Verkehrspsychologen der TU Braunschweig haben kürzlich herausgefunden, dass jeder zehnte Autofahrer telefoniert oder Nachrichten auf seinem Handy tippt, während er über die Autobahn rast. Dass die Nutzung des Mobiltelefons zur Ablenkung führt und damit das Unfallrisiko erhöht ist nicht neu. Das Verkehrsministerium hat nun entschieden, dass jeder der sein Handy am Steuer benutzt, mit höheren Strafen rechnen muss. Bislang galt nur, wer während des Autofahrens mit dem Handy am Ohr erwischt wurde, musste ein Bußgeld zahlen. SMS schreiben oder die Nutzung des Tablets waren bisher nicht ausdrücklich in der Straßenverkehrsordnung verboten.

Inzwischen ist Ablenkung einer der größten Verkehrsgefährdungen und Unfallursachen, die registriert werden. Auch der ADAC schätzt, dass jeder zehnte Unfall, bei dem ein Mensch zu Schaden kommt, durch Ablenkung ausgelöst wird. Wer bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h abgelenkt ist, der legt jede Sekunde 27 Meter zurück, ohne auf die Straße zu achten. Vor allem das Lesen und Schreiben von Texten erhöht das Unfallrisiko um fast das Vierfache. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie aus den USA.

 

 

Erhöhung der Bußgelder

Wer zukünftig während des Autofahrens ein Tablet in die Hand nimmt, im Internet surft oder Nachrichten schreibt, muss mit den gleichen Konsequenzen rechnen, wie ein Autofahrer, der mit einem Mobiltelefon am Ohr erwischt wird. Auch wenn der Fahrer das Tablet als Navigationsgerät nutzt und sich zu lange vom Verkehr ablenken lässt, muss er mit Konsequenzen rechnen. Zudem will Alexander Dobrindt die Bußgelder anheben. Statt der derzeitigen 60 Euro soll das Bußgeld künftig auf 100 Euro erhöht werden. In schwerwiegenden Fällen (z. B. bei einem Unfall) sogar auf 200 Euro plus einmonatiges Fahrverbot. Einen Punkt in Flensburg gibt es in jedem Fall. Auch für Fahrradfahrer, die das Handy nutzen, wird es teurer. Das Bußgeld soll von 25 Euro auf 55 Euro angehoben werden.

 

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Von | 2018-05-11T16:49:24+02:00 25. November 2016 - 15:59|Kategorien: MPU Nachrichten|Tags: , , |0 Comments

About the Author:

Christopher Schwarz ist Verkehrspsychologe und Geschäftsführer bei der DMB Science & Consulting GmbH (ehemals DMB Die MPU Berater GmbH). Seit 2018 ist er als Fachpsychologe für Verkehrspsychologie (BDP) zertifiziert.

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