Akteneinsicht zur MPU Vorbereitung

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Akteneinsicht zur MPU Vorbereitung

Wenn Sie sich auf eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung vorbereiten möchten, sollten Sie im Vorfeld bei Ihrer zuständigen Behörde (Fahrerlaubnisbehörde / Führerscheinstelle) eine Akteneinsicht verlangen. In Ihrer Führerscheinakte finden Sie fast alle wichtigen Informationen für Ihre MPU. So sind dort z.B. Trunkenheitsfahrten, Drogenfahrten oder Geschwindigkeitsverstöße vermerkt. Ihre Führerscheinakte liegt auch am Tag der MPU den Gutachtern vor und wird von diesen genauestens analysiert. Sie sollten sich also vorab selbst ein Bild von Ihrer Akte gemacht haben, damit Sie auf alle Fragen vorbereitet sein können. Es ist immer schlecht, wenn der Gutachter mehr über Sie weiß als Sie selbst. Auch im Rahmen der MPU Vorbereitung sind die Informationen aus der Führerscheinakte wichtig.

Behörde gewährt Einblick in die Führerscheinakte

Ihre zuständige Behörde wird Ihnen in der Regel eine Akteneinsicht gewähren. Auch dürfen Sie meist Kopien der Unterlagen anfertigen. Da diese Kopien allerdings recht teuer sind, rate ich meinen Klienten stets, Fotografien mit dem Smartphone anzufertigen. So können Sie in recht kurzer Zeit die gesamte Akte abfotografieren und zu Hause oder zusammen mit Ihrem Berater in Ruhe die wichtigen Dokumente sichten und unwichtige Dokumente ggf. löschen.

Mein Tipp: Achten Sie bei den Fotografien darauf, dass die Kamera scharf gestellt ist das gesamte Dokument fotografiert wird. Sonst sind die Unterlagen unter Umständen nicht gut lesbar oder es fehlen wichtige Informationen, weil diese an den Rändern „abgeschnitten“ wurden.

Ihre zuständige Behörde hängt von Ihrem Wohnsitz ab. Sie finden die für Sie zuständige Stelle am besten mit einer Internetsuche nach „Führerscheinstelle“ oder „Fahrerlaubnisbehörde“. Auch „Führerschein beantragen“ oder „Neuerteilung“ führt oft zum gewünschten Ergebnis. Dann sollten Sie am besten vorab per E-Mail oder Telefon klären, ob und wann Sie für eine Akteneinsicht vorbeikommen können.  Manche Behörden möchten, dass Sie im Voraus einen Termin vereinbaren, bei anderen können Sie einfach vorbeikommen.

Sollten Sie vor Kurzem umgezogen sein, ist es gut möglich, dass Ihre Akte noch bei der Behörde Ihres alten Wohnsitzes liegt. Hier sollten Sie rechtzeitig aktiv werden, damit die Akte von der alten zur neuen Behörde übersandt wird. So vermeiden Sie auch unnötige Wartezeiten vor der MPU, wenn Sie Ihren Antrag auf Neuerteilung stellen.

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Von | 2018-05-14T16:44:58+02:00 14. Mai 2018 - 16:33|Kategorien: MPU Tipps|Tags: |0 Comments

About the Author:

Christopher Schwarz ist Verkehrspsychologe und Geschäftsführer bei der DMB Science & Consulting GmbH (ehemals DMB Die MPU Berater GmbH). Seit 2018 ist er als Fachpsychologe für Verkehrspsychologie (BDP) zertifiziert.

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