Wie Sie einen seriösen MPU Berater finden – Teil 2

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Wie Sie einen seriösen MPU Berater finden – Teil 2

Wie Sie einen seriösen MPU Berater finden – Teil 2

Sollte bei Ihnen eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) angeordnet worden sein, dann sollten Sie sich im Vorfeld gründlich vorbereiten. Es empfiehlt sich, Kontakt zu einer MPU Beratungsstelle oder zu einem niedergelassenen Verkehrspsychologen aufzunehmen. Doch immer wieder ist von unseriösen Angeboten oder kriminellen Machenschaften bei der MPU Vorbereitung zu lesen.

Woran erkennt man denn nun einen seriösen MPU Berater? Wir versuchen Ihnen mit dieser Mini-Serie ein bisschen Unterstützung bei der Suche nach einem seriösen MPU Berater zu geben.

 

Erstgespräch nutzen und genau informieren

In unserem ersten Teil dieser Serie haben Sie bereits erfahren, dass Sie eine MPU Vorbereitung am besten bei einem Verkehrspsychologen durchführen. Die meisten Verkehrspsychologen und MPU Beratungsstellen bieten Erstgespräche (oder auch Infogespräche) per Telefon oder persönlich an. Nutzen Sie diese Angebote, da Sie hier schon eine Menge über die MPU und auch über das Angebot der entsprechenden Stelle erfahren. Das Erstgespräch sollte ebenfalls bei einem Verkehrspsychologen stattfinden und nicht bei einer Sekretärin oder irgendeinem Mitarbeiter der Beratungsstelle.

Seriöse Berater werden Ihnen bereits im ersten Gespräch viele wertvolle Informationen zum Ablauf und den Anforderungen der MPU mitteilen, ohne dass Sie etwas bezahlen müssen. So sollten Sie erfahren, was in einer MPU überhaupt passiert, was Sie formal im Vorfeld beachten sollten und welche weiteren Schritte Sie vor Ihrer MPU noch gehen müssen.

Eine erste Einschätzung, ob und wie viele Abstinenznachweise Sie wahrscheinlich benötigen werden, kann auch bereits im Erstgespräch getroffen werden. Manchmal ist es jedoch so, dass erst im Laufe der Beratung ganz deutlich wird, ob zum Beispiel 6 Monate oder 12 Monate Abstinenz ratsam sind. In einigen Fällen kommt es nämlich sehr auf die Details an. Auch diese kann Ihnen ein guter MPU Berater direkt im ersten Gespräch erläutern, sodass Sie selbst noch fehlende Infos ergänzen können, die für den Berater wichtig sind.

 

Leistungen und Preise – Alles schriftlich festhalten!

Sie sollten direkt im ersten Gespräch erfahren, wie die Beratung ablaufen wird, was die Inhalte sein werden und welche Kosten auf Sie zukommen. Hier besteht die Möglichkeit, dass einzelne Sitzungen zu einem bestimmten Stundensatz angeboten werden, welche nicht teurer sein sollten als 150 €. Manche Beratungsstellen bieten Komplettpakete an: Sie vereinbaren einen einmaligen Pauschalpreis und können sicher sein, dass Sie nicht mehr bezahlen müssen als vereinbart. Hier sollten Sie UNBEDINGT DARAUF ACHTEN, dass schriftlich in einem Vertrag fixiert ist, welche Leistungen Sie erhalten und wie lange die Beratung gehen soll.

Generell sollten Sie nie eine Beratung bezahlen, ohne vorher einen schriftlichen Vertrag in den Händen zu halten. Wenn Sie nichts Schriftliches erhalten, kann dies von unseriösen Stellen ausgenutzt werden. Hinterher heißt es dann, dass ganz andere Dinge abgesprochen waren, als es eigentlich der Fall war. Außerdem können Sie schon am Preis erkennen, ob es sich um eine seriöse Beratungsstelle handelt oder nicht. Die komplette Beratung sollte nicht mehr als 2000 € kosten. Falls doch, fragen Sie ganz genau nach, wie dieser Preis zustande kommt und wie er sich in Gegenleistungen widerspiegelt.

 

Nicht auf falsche Versprechen hereinfallen

Äußerst kritisch sollten Sie bei Versprechen sein, die zu schön klingen, um wahr zu sein. Einige Berater locken Sie mit einer Bestehensgarantie oder versprechen Ihnen, dass Sie die MPU mit einer Wahrscheinlichkeit von 100 % schaffen werden. Solche Versprechen sind nicht haltbar und gelten generell als unseriös. Auch von offizieller Seite werden solche Angebote nicht empfohlen. Kein seriöser MPU Berater kann Ihnen garantieren, dass Sie die MPU auf jeden Fall (legal) bestehen. Auch von Angeboten mit „Geld-Zurück-Garantie“ oder Treuhändern sollten Sie besser Abstand nehmen.

Die einzige Möglichkeit, die MPU mit einer positiven Prognose abzuschließen, ist sich ausreichend und angemessen vorzubereiten und die richtigen Maßnahmen ergriffen zu haben. Wenn Sie es geschafft haben, Ihre Fahreignung wiederherzustellen, steht einer positiven MPU nichts mehr im Wege.

 

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Von | 2018-05-11T16:49:21+02:00 5. August 2017 - 10:50|Kategorien: MPU Tipps|Tags: |0 Comments

About the Author:

Christopher Schwarz ist Verkehrspsychologe und Geschäftsführer bei der DMB Science & Consulting GmbH (ehemals DMB Die MPU Berater GmbH). Seit 2018 ist er als Fachpsychologe für Verkehrspsychologie (BDP) zertifiziert.

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